Reifes
Kurzfutter (Frühling 2004)
Die Revolution
der Hundertjährigen
Warum
wir unser Altern neu erfinden müssen
Auszüge
aus einem Essay von Frank Schirmacher im SPIEGEL 12/2004

Frank Schirmacher
ist 44 Jahre alt und seit 1994 Herausgeber der "Frankfurter Allgemeinen".
Sein Buch "Das Methusalem-Komplott", aus dem der Auszug stammt, erscheint
im Frühling 2004 im Blessing Verlag.
Die Veränderung
unserer Vorstellungen, unserer Bilder davon, wie wir alt werden - von
der Frage der Lebensarbeitszeit bis zu den Gehrinfunktionen des alternden
menschen - entscheidet darüber, was aus uns allen wird. Wir Heutigen
sind Kundschafter und Übergangsgeneration, eingespannt zwischen
zwei verschiedenen Zeitebenen, und unsere Aufgabe ist es, Lebenszeit
und Lebenswirklichkeit zu synchronisieren.
Die extremistischste
Unterstellung, die den älter werdenden Menschen in unserer Gesellschaft
trifft, sind vor allem Zweifel an seinem Gehirn. Alte können sportlich
sein und gute Blutwerte haben, Berge besteigen und Weltmeere durchkreuzen;
der Zweifel an ihrem Gehirn aber sitzt wie Gift in ihrem Körper.
Schon der 35-Jährige gilt vielen Betrieben als festgelegt; später
bemängelt man fehlende Ideen und Inspirationen. Die nächsten
Jahrzehnte unseres Lebens werden wir in einer Atmosphäre verbringen,
in der, deutlicher oder undeutlicher, Kopf und Hirn zum Thema werden.
Es wird unzählige Quiz- und Wissenssendungen geben, Neurobics werden
auf Computer angeboten, geistige Ausfallserscheinungen werden panisch
registriert. Im Kern wird ein großer Selbstzweifel in unsere Gesellschaft
einziehen, der Zweifel nämlich, ob man sich selbst noch trauen
kann.
Bewusstsein
und Gehirn sind die Angriffsziele des Altersrassismus. Es müssen
Abwehrstrategien, psychische und körperliche, gegen die Gehirnwäsche
aufgebaut werden. Orwells Vision der Gehirnmanipulation in seinem Roman
"1984" ist keine territoriale und keine utopische Vision, sondern
eine lebenszeitliche. Wer jenseits der 40 ist, wird dieser Operation
unterzogen - nachdem ihn vorher schon Fernsehen, Werbung und biologische
Konditionierung mürbe gemacht haben.
Die amerikanische
Akademie der Wissenschaften hat in einer ihrer Studien über die
Folgen der Alterung für das Gehirn des Menschen bereits 1992 Beweise
dafür geliefert, wie die Ideen über das Altern das Altern
selbst verändern.
Viele von
uns erwarten beim Älterwerden wie selbstverständlich ein Nachlassen
der Konzentrations- und Erinnerungsleistung. Diese Erwartung, das haben
Studien belegt, "führt selber zu schlechterem Erinnerungsvermögen,
und zwar weil sie geringere Anstrengungen und frühere Resignation
auslöst, den Gebrauch adaptiver Strategien als unsinnig erscheinen
lässt, weil sie dazu führt, dass man Herausforderungen meidet
und ärztliche Hilfe nicht in Anspruch nimmt". Denken Sie bei solchen
Sätzen nicht an das hohe Alter. Denken Sie an die nächsten
Jahrzehnte, die Ihnen bevorstehen. 95 Prozent der Diskriminierungen,
die unser Selbstbewusstsein erleidet, hat damit zu tun, dass man dem
Menschen Abbau an Leistungsfähigkeit unterstellt. Die Ideologie
der "has beens", der Ausgebrannten, vor allem in kreativen Berufen,
ist längst in alle anderen gesellschaftlichen Bereiche eingewandert.
In Wahrheit ist die Vorstellung des geistigen Abbaus nichts anderes
als ein Konstrukt aus Angst und Vorurteil.
Niemand sagt,
dass sich Älterwerden ohne Leistungsverlust, ohne Abbau, ohne eine
neue Langsamkeit vollzieht, niemand sagt, dass es leicht ist. Etwas
ganz anderes aber ist es, wenn eine Gesellschaft sich zum Hüter
und Zensor des individuellen Bewusstseins macht. Wir akzeptieren, so
schreibt der Psychologe Shinobu Kitayama, dass jeder Mensch seinen eigenen
Weg zu Reife und Erwachsenheit findet; wir akzeptieren wie selbstverständlich,
dass die biologische Determination, etwa bei dem Pubertierenden, nur
ein Aspekt unter vielen ist, und wir wissen alle, dass der Mensch aus
der biologischen Struktur in eine kulturelle Struktur hineinwächst.
Wir sollten deshalb auch die Linearität des Verfalls, die wir bei
anderen und bei uns selbst unterstellen, als das erkennen, was sie ist:
eine Konstruktion, die mit der Wirklichkeit so viel zu tun hat wie die
Teletubbies mit der sozialen Beziehung zwischen Menschen.
Für
uns Heutige ändert sich mit den Mehrheitsverhältnissen auch
die Perspektive auf das Alter. Stereotyp für unsere Gesellschaft
und Institutionen, für unsere Politik und Sozialsysteme, für
unsere Familien und unser Ich kann nicht die Altersruine sein, als die
die Evolution und hunderttausendjährige Geschichte des Homo sapiens
unserem Bewusstsein den menschlichen Geist eingezeichnet haben. Die
Norm sieht anders aus, und zwar selbst schon für eine Alterskohorte,
die im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts geboren wurde: Zwar wurde
bei den Testpersonen eine Verminderung des "Niveaus der Erinnerungsleistung"
festgestellt, aber nicht der Erinnerungsfähigkeit selbst.
Wer lange
in einer Stadt lebt - also in ihr älter geworden ist -, kommt schneller
ans Ziel. Er kennt die Abkürzungen und kann selbst die jungen Hunde
schlagen. Genau das geschieht durch Erfahrungen. Der "Erhalt der
Lernfähigkeit", so schreiben die Wissenschaftler mit wissenschaftlicher
Vorsicht, "deutet darauf hin, dass bei Abwesenheit einer demenziellen
Erkrankung die Fähigkeit zum sinnhaften Austausch neuer Informationen
als Voraussetzung geistiger Teilnahme am Geschehen in der Außenwelt
bis ins höchste Lebensalter erhalten bleibt." Der Jugendwahn kann
sich noch nicht einmal auf die Geschwindigkeit berufen. Wolf Singer,
der Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt,
kann zeigen, dass Erfahrungen Strukturen im Gehirn hinterlassen, die
die Geschwindigkeit des Jugendlichen dadurch kompensieren, dass der
Erfahrene Abkürzungen nimmt, die der Jüngere nicht kennt.
Die naturwissenschaftliche
Rehabilitierung von Erfahrung ist in unserer Gesellschaft noch nicht
angekommen. Sie wird eine unserer wertvollsten Ressourcen in der Zukunft
werden. So wie im Gehirn faktische Schäden schon allein durch schlechte
Worte entstehen können, kann es zu Heilungen kommen durch die Anwendung
des richtigen Wissens über sich selbst. Wir hegen, selbst nach
heutigem Stand der Erkenntnisse, völlig falsche normative Vorstellungen
über das Alter. Uns treiben Rollen- und Spiegelbilder, unterstützt
von Fernsehen und Werbung, in eine ganz und gar anachronistische, hässliche,
zweidimensionale Karikatur unseres Selbstbewusstseins hinein. Es ist
die Vertreibung in ein Exil. Forscher, die in den vergangenen Jahren
und Jahrzehnten untersucht haben, ob ältere Menschen schlechter,
unkonzentrierter, ineffizienter oder unzuverlässiger arbeiten,
fanden - zumindest was die unter 80-Jährigen betrifft - fast nie
Anhaltspunkte für diese Behauptung, eine Behauptung, die unser
soziales, wirtschaftliches und kulturelles Leben mehr bestimmt als alles
andere. Denn nicht nur der gesellschaftliche, auch der ökonomische
Schaden ist so groß, dass wir ihn uns in Zukunft niemals mehr
werden leisten können.
Altern
bringt Freiräume
TEUFEN. Vor
wenigen Tagen referierte die Psychologin und Schriftstellerin Verena
Kast vor rund 200 Personen im Kirchgemeindezentrum Stofel in Teufen
zum Thema "In Würde altern, älter werden als Verlust
und Gewinn". Eingeladen hatte der Spitex-Verein Teufen.
Mit dem Jugendwahn
und dem schlechten Image des Älterwerdens befasste sich Psychologin
und Buchautorin Verena Kast in ihrem Vortrag, der gegen 200 Personen
angelockt hatte. "Das eigene Altern beginnt mit dem Tag der Geburt",
so die Referentin. Wem es gelinge, diesen Prozess und die Veränderungen
bewusst zu erleben, könne von jeder Lebensphase reich beschenkt
werden. Denn Älterwerden sei nicht nur Verlust, sondern immer auch
Gewinn.
Mut, Dinge
zu akzeptieren
Nach Meinung
der Psychologin muss sich bereits ein Vierjähriger damit abfinden,
dass die Erlernung neuer Fähigkeiten begleitet ist vom Verlust
einzelner kleinkindlicher Möglichkeiten. Der Prozess des Älterwerdens
lasse sich weder stoppen noch rückgängig machen, egal was
Salben und Wunderheiler versprechen.
Andererseits
bleibe ein gesundes Hirn ein Leben lang lernfähig. ´Dies eröffnet
im Alter neue Chancen, weil plötzlich Zeit und Ressourcen zur Verfügung
stehen, welche früher fehltenª, erklärte Verena Käst
weiter. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Älterwerden bedinge
auch viel Mut: Mut, zu dem zu stehen, was nicht mehr geht; Mut, Dinge
zu akzeptieren, die man verpasst hat. "Das Altem bringt Freiräume,
die nicht zu Leerräumen werden müssen", mahnte die Psychologieprofessorin
ihre Zuhörerschaft.
Nicht mürrisch
werden
Verena Kast
zeigte auch auf, warum oft Frauen zum Beginn der zweiten Lebenshälfte
in eine depressive Verstimmung verfallen. Sind die Kinder aus dem Haus,
wird Bilanz gezogen und teils erkannt, dass die eigenen Bedürfnisse
jahrelang zu kurz gekommen sind. Verpasstes lasse sich aber nicht einfach
nachholen, sondern die Bedürfnisse müssten nun den Möglichkeiten
angepasst und definiert werden. Wem es gelinge, sich und seine Entwicklungsmöglichkeiten
neu zu entdecken und zu definieren, bewahre sich davor, in der dritten
Lebenshälfte zu einem mürrischen und intoleranten Zeitgenossen
zu werden. In Würde altern heisst also auch, bewusst die einzelnen
Lebensphasen zu erleben. Dann gelinge es mit einem gesunden Selbstbewusstsein
und auch einer Portion Gelassenheit sich mit Einschränkungen des
Älterwerdens zu versöhnen.
Appenzeller
zeitung, 2. März 2004
Die Schweiz
darf ruhig altern
Der Soziologe
Peter Gross über die demografische Entwicklung und ihre Folgen
Auszüge
aus einem Artikel im St.Galler Tagblatt vom 17. Februar 2004
Sinn des
Alterns
Ebenso wichtig,
wenn nicht wichtiger, ist es schliesslich, sich Gedanken zu machen,
wie man das unvermeidliche Älterwerden geistig und sozial bewältigt.
Nicht alle können als Modell für die Freuden des Alters oder
für den Cornelia-Versand Reklame machen. Aber alle, ausnahmslos
alle können lernen, präventiv Bindungen zu erzeugen und zu
pflegen, die im Alter erst recht nutzbar werden.
Es gibt nichts
Traurigeres als alte Menschen, die allein sind. Aber manchmal, und in
einer modernen Gesellschaft mit abbröckelnden Verwandtschaften
immer häufiger, tragen diese selber Mitschuld daran; durch übertriebene
Vorsicht, durch übertriebenen Geiz, durch übertriebenes Sich-auf-die-Verwandt-schaft-Verlassen.
Die grösste Tugend in einer freiheitlichen Gesellschaft ist das
Eingehen von freiwilligen Bindungen.
Erbarmen
mit den Jungen
Einer Neuinterpretation
bedarf nicht nur das Altern und das Alter selber, sondern auch das Verhältnis
von Jung und Alt. Könnte es nicht eine, vielleicht die wichtigste
Aufgabe der älteren Generation sein, mit ihrer Lebenserfahrung
der Gesellschaft insgesamt mehr Schwere und Beständigkeit zu verleihen?
Wenn man die Bevölkerungspyramide, in deren normalen Lesart die
ältere Generation bedrohlich auf den jungen lastet, umdreht, erhält
man eine verblüffend andere Deutung unserer Gesellschaft. Die älteren
Menschen lassen sich als Wurzeln denken, die die Jungen nähren
und tragen. Sie bilden gleichsam den Kiel des Bevölkerungsschiffes.
Vielleicht
lässt das Übergewicht an Alten unsere heisse und turbulente
Gesellschaft etwas langsamer und beständiger werden. Das heisst
nun freilich auch, dass angesichts der Tatsache einer hohen Jugendarbeitslosigkeit
und Ungewisser Perspektiven unserer Kinder, laut über eine Umleitung
von Ressourcen zugunsten der Jugend nachzudenken ist. Denn eher unglücklich
und depressiv sehen heute die Jungen aus. Und dass die reichste Altengeneration,
die es seit dem Weltkrieg je gab, den Verarmungswahn pflegt, ist eher
eigenartig. Moralpredigten sind deshalb heute an die älteren und
Alten und nicht an die Jungen zu richten. Denn die Wahrheit ist, dass
das Leben - und das ist doch ein grossartiger Erfolg moderner Gesellschaften
- auch mit 60 noch anfängt.
WuM
- Wohnen und Mehr: wenn die 68er 68 werden
oder:
vom "Wir wollen alles" zum "Wir wollen mehr"
Wie es anfing:
Was machen die 68er mit 68? Werden sie klammheimlich und jede® für
sich älter oder gibt es auch Ideen und Impulse für ein
womöglich alternatives - Leben nach dem Abschluss der Erwerbsarbeitsphase?
Das ist hier die Frage!
Unter Kollegen
und Freunden gab es bei einer kleinen Blitzumfrage überraschend
viel Aufmerksamkeit und Interesse für das Thema: Wie wohnen, wenn
wir älter werden. Es ist zwar kein brandaktuelles Problem, was
dringend gelöst werden müsste. Aber es ist auch etwas, was
eine(n) beschäftigt, aber erst einmal verdrängt wird mangels
klarer Alternativen. Gut also, dass es angesprochen wird. Neugier und
Interesse sind geweckt.
Wenn der
Blick dann geschärft ist, tauchen eine ganze Reihe von Bildern
auf: erst mal im Kopf als Ideen und Phantasien, was alles (noch) realisiert
werden könnte. Dann tauchen auch bald "echte" Bilder
und Berichte von Wohnprojekten und Initiativen, die ihre Ideen bereits
verwirklicht haben, auf.
Deshalb wird
zunächst von den Initiatoren eine Reise zu Originalschauplätzen
unternommen, zu Hausgemeinschaften, die zusammen älter werden und
sich entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse versorgen
(lassen). Wir starten diese Exkursionen von Bremen aus; ein guter Ausgangspunkt,
da die meisten bundesweiten(Modell-)Projekte in Norddeutschland realisiert
worden sind.
Hamburg,
Lübeck, Berlin sowie Köln und Bielefeld präsentieren
sich als beeindruckende Wohnprojekte -Landschaft mit unterschiedlichsten
Schwerpunkten im Bereich Wohnen und in der Selbstorganisation von Dienstleistungen
- über die nachbarschaftliche Hilfe hinaus. Eine verbindliche Organisationsform
wie zum Beispiel ein gemeinnütziger Verein - schafft meist
den festen Rahmen dafür, dass die Mitbewohner sich so selbständig
wie möglich im Gemeinschaftsbereich zurechtfinden können.(Wir
haben an anderer Stelle ausführlicher darüber berichtet.)
Zurückgekehrt
nach Bremen bildet sich aufgrund eines Rundrufes unter "alten Bekannten"
ein Interessentenkreis für ein Projekt "Wohnen und Mehr"
: gemeinschaftliches Wohnen in der zweiten Lebenshälfte
mit Versorgung nach Wunsch und Bedarf. Vielerlei Vorstellungen gibt
es, wie das aussehen könnte. Auf alle Fälle nicht wie "
Betreutes Wohnen" oder ähnliche Senioren-Paradiese.
Sinnvoll
erscheint allen, sich in der Landschaft der Dienstleistungen für
ältere Menschen umzusehen, um herauszufinden, was davon "hausgemeinschaftstauglich"
sein könnte. Das Interesse ist ja eher auf die Möglichkeit
der Inanspruchnahme von solchen Angeboten gerichtet als auf die unmittelbare
und aktuelle Organisierung von Betreuung. Alle wollen ja schlussendlich
"gesund sterben", aber im Bedarfsfalle auch nicht allein deshalb
"alt aussehen", weil die aktuell notwendige Unterstützung
von außen zur gegebenen Zeit nicht in gewünschter Form zu
finden ist.
Deshalb wird
von dem Initiatorenkreis eine Bestandsaufnahme dieser Dienste vor Ort
unternommen. Es werden Informationen über örtliche Netzwerke
eingeholt, mögliche Kooperationspartner werden aufgesucht, andere
Projekte nach ihren Erfahrungen befragt. So entsteht ein erster Überblick
über ein mögliches Dienstleistungs-Umfeld für das Projekt.
Als organisatorischer
Rahmen für "Wohnen und Mehr" wurde ein gemeinnütziger
Verein gegründet, über den u.a. auch weitere Exkursionen und
Veranstaltungen laufen sollen. Er hat sich auch bereits als nützlich
erwiesen für die Kontakte mit möglichen Kooperationspartnern.
So findet
nun also in Bremen ein erstes Ausprobieren für das "Wohnen
und Mehr" statt. Wir meinen nun, dass dafür auch anderenorts
Interesse vorhanden sein dürfte. Wie zum Beispiel in München,
wo im Herbst 2003 auf dem Wohnprojekte-Tag der Startschuß für
eine solche Initiative erfolgen wird.
Wer Interesse
an einer solchen Initiative hat, kann sich gerne an die Koordinatoren
des Projektes wenden:
Hinnerk Brockmann
Gollierplatz 2 80339 München Tel/Fax 089 76704796
palo@freenet.de
Bernd Scheda
c/o Kulturzentrum Lagerhaus Schildstr. 12 28203 Bremen
Tel
0421 701461