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INHALT
1. Einleitung (siehe unten)
2. Die
wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick
3. Stichprobe
und Repräsentativität
3.1.
Statistische Struktur der Stichprobe
3.2.
Politisches Interesse
3.3.
Parteipräferenz
3.4.
Wahlabsicht
3.5.
Fortdauerndes Interesse
3.6.
Für wen spricht die Stichprobe?
4. Reife
Interessenvertretung in der Schweizer Politik
4.1. Reife Interessen und ihre Bedeutung
4.2.
Reife Interessenvertretung: Wunsch und Realität
4.3.
Parteien als Vertreter reifer Interessen
5. Politische
Stimmungslage der Reifen Generationen
5.1.
Herausforderungen durch Demographische Entwicklung
5.2.
Bereicherung oder Last? Selbst- und Fremdbild
5.3.
Zunehmende Generationenkonflikte?
5.4.
Generationenverträglichkeit
5.5.
Meinungen zum Rentenalter
5.6.
Altersdiskriminierung
5.7.
Bessere Politik durch Alte?
6. Reife
Politik: eine Frage der Werte
6.1. Welche Werte gehören zu einer Reifen
Politik?
6.2.
Reife Politik in der Schweiz: Ist und Soll-Zustand
6.3.
Parteien und Reife Politik
6.4.
Beispiele für reife und unreife PolitikerInnen
7. Die VISION
REIFE SCHWEIZ: Erste Reaktionen
8.
Schlussfolgerungen aus der Studie
1. Einleitung
Im Herbst 2011
finden in der Schweiz Wahlen in die beiden Kammern des eidgenössischen
Parlaments statt. In deren Vorfeld wollte die terzStiftung, die sich als
Interessen-Vertreterin der Generationen über 50 versteht, wissen, wie gut
eigentlich die Interessen von Menschen der reiferen Jahrgänge in der
schweizerischen Politik vertreten werden.
Um das
herauszufinden, analysierte die terzStiftung die Programme der acht grössten
schweizerischen Parteien und führte eine Befragung bei deren Parteisekretariaten
durch. Die Ergebnisse dieser Studie wurden zusammengefasst im terzMagazin vom
Februar 2011 und vollständig im Internet publiziert. (www.terzstiftung.ch/terzstiftung/eidgenoessischewahlen/terzfragt)
Da das Papier von
Parteiprogrammen jedoch geduldig ist, und da es bei Wahlen nicht darauf
ankommt, was die Parteien aussenden, sondern was bei den Wählerinnen und
Wählern ankommt, beschloss die terzStiftung, zusammen mit der befreundeten
Stiftung spirit.ch, die sich für Nachhaltige Lebensqualität, vor allem auch der
reiferen Jahrgänge, einsetzt, bei den direkt Betroffenen eine Umfrage
durchzuführen, um deren Wahrnehmung kennen zu lernen. Ihr Titel sollte lauten: Wie
reif ist die Schweizer Politik?
Schnell zeigte sich
bei den Vorbereitungen der Umfrage, dass es bei Reifer Politik um verschiedene
Facetten geht:
- um spezifische
Anliegen, Interessen und Werte reiferer Menschen und um deren Vertretung in der
Politik – also um reife Inhalte;
- um
Alters-Bilder und um das Verhältnis zwischen den Generationen;
- um einen
reifen politischen Stil, also um wertebasierte Umgangs-Formen in der Politik;
- und
schliesslich um die Vorstellungen davon, was eine REIFE SCHWEIZ bedeuten
könnte.
Zu all diesen
Facetten von Reifer Politik wurden Fragen formuliert und zu einem Online-Fragebogen
mit insgesamt 43 Fragen zusammengefasst.
Die Befragung war
öffentlich. Aufmerksam gemacht wurde darauf in den Netzwerken der Stiftungen
spirit.ch und terz sowie befreundeter Organisationen. Die Befragung war vom 1.
März bis 4. April 2011 offen.
Die
ausserordentlich hohe Beteiligung an der Befragung sowie das
darin ausgedrückte Meinungsspektrum machen klar: Es gibt in der Schweiz bei den
reiferen Generationen einen ebenso grossen wie unerfüllten Bedarf nach Reifer
Politik, und zwar sowohl, was die Vertretung reifer Interessen als
auch, was Reife Politik als Frage der Werte betrifft. Die Parteien
decken dieses Bedürfnis nur ungenügend ab. Und so kann es auch wenig erstaunen,
dass die VISION REIFE SCHWEIZ auf eine eindrückliche Resonanz stösst.
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